Der Bari­ton Chris­t­ian Huber, geboren in Mannheim und in Pader­born aufgewach­sen, begann seinen musikalis­chen Werde­gang nach seinem Abitur 2005 zunächst an der Berufs­fach­schule für Musik in Bad Königshofen. Gesang­sun­ter­richt erhielt er dort von Brigitte Schmidt. Seine Ausbildung dort schloss er als staatlich geprüfter Ensem­bleleiter ab.

Portrait 11

Vom Win­terse­mes­ter 2007 an studierte er an der Hochschule für Musik in Nürn­berg klas­sis­chen Gesang und Musikpädagogik bei Prof. Arno Leicht. Nach seinem künstlerischen und pädagogischen Diplom im Juli 2012 und der Empfehlung für das weit­er­führende Mas­ter­studium, führte Chris­t­ian sein Studium in Nürn­berg nun mit dem Schw­er­punkt Musik­the­ater fort und been­dete dieses im Som­mer 2014 mit dem Master of Music (M.Mus.).

Chris­t­ian sam­melte erste Bühnen­er­fahrun­gen bei Hochschul­pro­duk­tio­nen, in dessen Rah­men er im Früh­jahr 2010 die Titel­rolle der Kinderoper „Das hässliche Entlein“ von Vivi­enne Olive über­nahm. Im April 2012 wirkte er bei der Oper „Kas­par Hauser“ von Rory Boyle mit, in Koop­er­a­tion mit dem Royal Con­ser­va­toire of Scot­land in Glasgow (Musikalis­che Leitung: G. J. Rumstadt/​Jessica Cot­tis, Regie: Joachim Rathke). Im Juli 2013 sang er beim Cantiere Inter­nazionale d’ Arte in Mon­tepul­ciano, Ital­ien, die Bass­par­tie in Detlef Glan­erts Trip­ty­chon „Drei Wasser­spiele“ (Musikalis­che Leitung: G. J. Rum­stadt, Regie: Geor­gios Kaplogou). Mittlerweile ist er regelmäßig in Produktionen am Landestheater Coburg solistisch zu hören. So 2018 als Papageno in Mozarts Die Zauberflöte (Musikalis­che Leitung: Johannes Braun, Regie: Philipp Westerbarkei) oder 2019 als Dr. Falke“ in Johann Strauss' „Die Fledermaus“(Musikalis­che Leitung: Johannes Braun, Regie: Holger Podocki).

Im Rah­men der Abon­nemen­tkonz­erte des Lehrerge­sangvere­ins Nürn­berg ist er solis­tisch immer wieder in der Meis­tersinger­halle Nürn­berg zu hören. So über­nahm er beispiel­sweise 2013 die Bass­par­tie in Mozarts „Requiem“ (Musikalis­che Leitung: Bernd Diet­rich). Im März 2018 sang er die Basspartien Händels Messiah, sowie 2020 Joseph Haydns „Die Schöp­fung“ in der Stadtpfarrkirche Bad Königshofen (Musikalis­che Leitung: Ernst Oestreicher).

Von 2010-2016 gastierte er am Staat­sthe­ater Nürn­berg in ver­schiede­nen Pro­duk­tio­nen. So auch bei den Inter­na­tionalen Gluck-​Opern-​Festspielen 2010 und zahlre­ichen Opern-​Inszenierungen des Staat­sthe­aters. Drei Jahre war er festes Mit­glied der Kinderoper Nürn­berg der Kul­turk­iste e.V. In diesem Rah­men sang er 2016 die Rollen des Papageno aus Mozarts „Zauber­flöte“ und die des Georg Friedrich Hän­del aus der nach Werken Hän­dels gestal­teten Kinderoper „Helden, Gauner, Hal­lelu­jah“

Chris­t­ian war bis 2019 Mit­glied des Solis­te­nensem­bles „Sebalder Vocal­is­ten“ der Kan­torei St. Sebald in Nürn­berg (Leitung: Bern­hard Buttmann). Neben Konz­erten geistlicher Vokalmusik ist er regelmäßig in Fernseh– und Rund­funkgottes­di­en­sten der ARDdes ZDF und des BR zu hören. Er war darüber hin­aus Stimm­bild­ner des Nürn­berger Haupt­stadtchores (Leitung: Franz-​Xaver Rein­precht) und als Gesangspäd­a­goge an der Musikschule Pianis­simo (Leitung: Michael Stahl) in Roth angestellt. Seit der Spielzeit 2017 ist Chris­t­ian nun am Lan­desthe­ater Coburg im fes­ten Engage­ment.

Chris­t­ian Huber ver­fügt über ein bre­ites Spek­trum in den Bere­ichen Oper, Ora­to­rium und Lied, so nahm er an Meis­terkursen u.a. bei Udo Reine­mann, Siegfried Jerusalem, Lioba Braun, Frieder Bernius, Kon­rad Jarnot und Hel­mut Deutsch teil.

 

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